Pablo Druker ist einer der vielseitigsten und kreativsten argentinischen Dirigenten seiner Generation. Er war Chefdirigent des Orquesta Estable del Teatro Argentino de La Plata (2017/2020), Dirigent der International Ensemble Modern Academy (2015/2016) und Dirigent und künstlerischer Leiter des Mobile Beats Ensemble in Frankfurt (2016-2022). Derzeit ist er musikalischer Leiter des Ensambles Arthaus in Buenos Aires und musikalischer und ko-künstlerischer Leiter des Fresco's Projekts in Berlin.
Pablo hat mit international renommierten Orchestern und Ensembles zusammengearbeitet, wie dem WDR-Sinfonieorchester, Orquesta Filarmónica de Buenos Aires, Neuen Konzertorchester Berlin, Brno Contemporary Orchestra, Rumänischen Staatsphilharmonie Orquestra, Symphonieorchester aus Santa Fe, Philharmonischen Orchester Stadttheater Gießen, Ensemble Modern, Ensemble KNM Berlin, Synergy Vocals, Riot Ensemble und Ensemble Lucilin.
Er dirigierte die Uraufführungen von Opern, symphonischen Werken und Ensemblestücken, darunter die Weltpremiere von Goebbels' mit einem Namen aus einem alten Buch und die amerikanische Erstaufführung von Berios Un re in ascolto. In Argentinien dirigierte er die Uraufführung von Strawinskys Chant funèbre, Ligetis Violinkonzert, Bernsteins Candide und viele Ensemblewerke des 20. Jahrhunderts wie Sciarrinos Quaderno di strada, Reichs Tehillim, Boulez' sur Incises und Romitellis Professor Bad Trip.
Er wurde von der argentinischen Musikkritiker zum besten Dirigenten des Jahres ernannt (Buenos Aires - 2018) und gewann den zweiten Preis beim Arthur-Nikisch-Dirigentenwettbewerb (Genua - 2020). Außerdem erhielt er eine lobende Erwähnung beim Lanyi-Dirigentenwettbewerb (Subotica - 2021).
Pablo studierte Orchesterdirigieren an der Universidad Nacional de las Artes in Buenos Aires bei Mario Benzecry und setzte er seine Studien in Deutschland an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf unter der Leitung von Rüdiger Bohn und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst / IEMA Frankfurt fort, wo er enorm von Dirigenten wie unter anderem Peter Rundel, Lucas Vis und Frank Ollu profitieren konnte.